OLI NATURA® Projektöl

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OLI NATURA® Projektöl

Medium-Solid-Imprägnieröl | Allround-Holzöl | Leicht zu verarbeiten
  • Tiefwirkendes Medium-Solid-Öl – mit ca. 60 % Festkörperanteil
  • Zwei Aufträge empfohlen – bei der Erstbehandlung unbehandelten Holzes
  • Ideal für den seriellen Möbelbau – auch für Bauteile mit starken Fasen und komplexer Geometrie.
  • Vielseitig einsetzbar – für Möbel, Wandverkleidungen, Türen und Treppen aus Holz im Innenbereich.
  • Intensive Holzanfeuerung – vertieft den natürlichen Holzton und hebt die Maserung hervor
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Produktbeschreibung

Prüfnormen

Anwendung

Pflege & Reinigung

Sicherheitshinweise

FAQ & Tipps

Downloads

OLI NATURA® Projektöl – tief einziehendes Imprägnieröl für einfaches Ölen

Sie möchten Holz ölen, ohne an jeder Kante lange nachzupolieren? OLI NATURA® Projektöl zieht von sich aus tief ins Holz ein und bringt Farbton und Maserung schön zur Geltung. Das Imprägnieröl auf Naturölbasis lässt sich auch an Fasen und schwer erreichbaren Stellen gut verarbeiten. Gerade für Möbel mit vielen Details und den seriellen Möbelbau ist das ein spürbarer Vorteil. 

Für welche Hölzer und Anwendungen eignet sich OLI NATURA® Projektöl?

Projektöl eignet sich für nahezu alle Holzarten und viele Holzwerkstoffe im Innenbereich. Es kann für Türen, Wandverkleidungen und Treppen ebenso eingesetzt werden wie für Möbel mit vielen Details – etwa Stühle mit Sprossen, Tische mit profilierten Zargen oder Schränke mit Kassettenfronten.

Wie verändert OLI NATURA® Projektöl Optik und Haptik des Holzes?

OLI NATURA® Projektöl feuert den natürlichen Holzton deutlich an und hebt die Maserung hervor. Helle Hölzer können dadurch einen warmen, honigfarbenen Ton annehmen. Die geölte Oberfläche wirkt matt; die Holzstruktur bleibt beim Berühren spürbar. Tipp: Testen Sie das Öl an einer unauffälligen Stelle und beurteilen Sie das Ergebnis nach der Trocknung.

Sie möchten die natürliche Holzfarbe weniger stark verändern? OLI NATURA® Hartwachsöl feuert das Holz dezenter an. 

Wie einfach ist OLI NATURA® Projektöl zu verarbeiten?

OLI NATURA® Projektöl lässt sich einfach mit Pinsel oder Rolle auftragen, kleine Teile auch mit einem Tuch. Auf unbehandeltem Holz sind in der Regel zwei Aufträge nötig; bei gering beanspruchten Regalen und Kleinteilen kann einer genügen. Ein Liter reicht je Auftrag für etwa 20–25 m² – je nach Holzart, Schliff und Saugfähigkeit. Alle Arbeitsschritte finden Sie im Tab Anwendung.

Was sagen Kunden über OLI NATURA® Projektöl?

Kunden schätzen am OLI NATURA® Projektöl vor allem die einfache Verarbeitung und die hohe Ergiebigkeit. Viele berichten, dass das Holzöl schnell einzieht und zügig trocknet. Auch das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt sie.



  • Giscode Ö60+
  • DIBT-geprüftes Bauprodukt
  • DIN 71-3 (Sicherheit von Kinderspielzeug)
  • DIN 53160 (speichel- und schweißecht)
  • Kobaltfrei & Oximfrei, FREI von Formaldehyd, Aromaten, Bioziden, Konservierungsmitteln

OLI NATURA® Projektöl anwenden

Vorbereitung: Das Holz muss sauber, trocken und saugfähig sein. Filmbildende Altbeschichtungen entfernen; bereits geölte Flächen auf Verträglichkeit und Saugfähigkeit prüfen. Möbel nicht feiner als P180 schleifen. Anschließend die Oberfläche gründlich entstauben.

Optionale Vorbehandlung: Das Holz bei Bedarf mit verdünntem OLI NATURA® PreOilCleaner vorbehandeln. Vor dem Ölen vollständig trocknen lassen, aufgestellte Holzfasern gegebenenfalls glätten und erneut entstauben. Vor OLI NATURA® Antique keinen PreOilCleaner verwenden.

Tipp: Wir empfehlen einen Probeauftrag an einer unauffälligen Stelle auf gleichartig vorbereitetem Holz. Das Ergebnis nach dem Trocknen beurteilen.

Möbel, Türen und Treppen

  1. Öl gründlich aufrühren.
  2. Mit Pinsel oder Rolle dünn in Maserrichtung auftragen. Stark saugende Stellen bei Bedarf nachölen.
  3. Nach 20–30 Minuten Überschüsse abnehmen.
  4. Ein zweiter dünner Auftrag ist nach der Trocknung über Nacht möglich.

Kleine Teile und schwer erreichbare Stellen: Das Öl direkt mit einem getränkten Baumwolltuch auftragen.

Verbrauch

  • Auf unbehandeltem Holz in der Regel zwei Aufträge mit je ca. 40–50 g/m²
  • Ergiebigkeit je Auftrag: etwa 20–25 m²/l

Der Verbrauch hängt von Holzart, Schliff und Saugfähigkeit ab. Bei gering beanspruchten Bauteilen und zur Renovierung intakter, ausreichend saugfähiger Öloberflächen kann ein Auftrag genügen.

Trocknung

  • Staubtrocken: nach ca. 1–2 Stunden
  • Überarbeitbar: nach Trocknung über Nacht
  • Vorsichtig begehbar: nach ca. 24 Stunden
  • Vollständig durchgehärtet: nach ca. 5–7 Tagen

Bis zur vollständigen Durchhärtung vor Feuchtigkeit schützen und nicht feucht reinigen oder pflegen.

Verarbeitungsbedingungen: Öl, Holz und Raum sollten +15 bis +25 °C warm sein. Während der Verarbeitung und Trocknung gut lüften.

Sicherheit – Selbstentzündungsgefahr: Ölgetränkte Tücher und Pads nach Gebrauch vollständig mit Wasser tränken und anschließend im Freien ausgebreitet trocknen lassen. Wärmestau vermeiden.

Weitere Hinweise: Vor der Verarbeitung das Technische Merkblatt im Bereich „Downloads“ beachten.

Wie pflegt und reinigt man mit OLI NATURA® Projektöl behandelte Oberflächen?

Frisch geölte Oberflächen bis zur vollständigen Durchhärtung vor Wasser schützen.

Regelmäßige Reinigung: Staub und losen Schmutz trocken entfernen. Parkettböden regelmäßig saugen oder fegen, damit Sand keine feinen Kratzer verursacht. Die Oberfläche bei Bedarf nebelfeucht, nicht nass abwischen und stehende Nässe sofort aufnehmen. Bei stärkeren Verschmutzungen OLI NATURA® Holzseife verwenden. Aggressive oder scheuernde Reiniger vermeiden.

Wann sollte die Oberfläche aufgefrischt werden?

Lässt die Wasserabweisung nach oder wirkt das Holz trocken und stumpf, ist eine Auffrischung sinnvoll. Die Oberfläche vorher reinigen und vollständig trocknen lassen. Für geölte Böden, Treppen und Möbel eignet sich OLI NATURA® Holzpflegeöl. Wie oft eine Auffrischung nötig ist, hängt von der Beanspruchung ab.

Wie lassen sich Kratzer und Gebrauchsspuren ausbessern?

Beschädigte oder stärker abgenutzte Stellen können punktuell angeschliffen und mit OLI NATURA® Projektöl nachbehandelt werden. Ein vollständiges Abschleifen der Fläche ist in der Regel nicht erforderlich.

Das Produkt ist kennzeichnungsfrei. Das Gemisch ist nicht als gefährlich eingestuft im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008.  Es muss nicht mit GHS-Gefahrenpiktogrammen und mit Signalwörtern gekennzeichnet werden und stellt kein Gefahrgut dar. 

Sicherheitshinweise

Mit Öl getränkte Lappen/Pads können sich durch Wärmestau selbst entzünden! Deshalb diese sofort nach Gebrauch reinigen oder unter Wasser aufbewahren. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. 
P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen

Was ist der Unterschied zwischen Projektöl und Hartwachsöl?

Projektöl schützt als Imprägnieröl von innen und feuert Holzton und Maserung in der Regel stärker an. Hartwachsöl kombiniert Öl und Wachs: Das Öl zieht ins Holz ein, während der Wachsanteil einen feinen Oberflächenfilm bildet. Es betont das Holz dezenter und ergibt ein seidenmattes Finish.

Was ist der Unterschied zwischen Projektöl und HS Profiöl?

Projektöl ist ein Medium-Solid-Öl mit ca. 60 % Festkörperanteil. Auf unbehandeltem Holz werden in der Regel zwei Aufträge empfohlen. HS Profiöl Natur hat 100 % Festkörperanteil und ist darauf ausgelegt, das Holz in der Regel mit einem Auftrag zu sättigen. Projektöl zieht zügig ein und eignet sich besonders für Möbel und komplexe Bauteile; die längere offene Zeit des HS Profiöls erleichtert die Verarbeitung großer Flächen.

Für welche Oberflächen eignet sich Projektöl?

Projektöl eignet sich für neue, unbehandelte oder frisch geschliffene Holzoberflächen im Innenbereich, etwa Möbel, Türen und Treppen. Dank seiner leichten Verarbeitung ist es auch für den seriellen Möbelbau und Bauteile mit starken Fasen oder komplexer Geometrie geeignet. Das Holz muss sauber, trocken und saugfähig sein.

Verändert Projektöl die Farbe des Holzes?

Ja. Farbloses Projektöl feuert das Holz an: Der Farbton wirkt satter und die Maserung tritt stärker hervor. Helles Holz kann einen leichten Honigton annehmen. Die Wirkung hängt von Holzart, Eigenfarbe und Schliff ab. Deshalb einen Probeauftrag auf gleichartig vorbereitetem Holz durchführen und nach dem Trocknen beurteilen.

Welche Farbtöne gibt es?

Neben Farblos sind vier untereinander mischbare Farbtöne erhältlich: Nussbaum, Teak, Wenge und Weiß gekälkt. Sie färben das Holz transparent und lassen die Maserung sichtbar.

Ist die geölte Fläche wasserdicht?

Nein. Die mit Projektöl behandelte Oberfläche bleibt diffusionsoffen. Nach vollständiger Durchhärtung ist sie wasserabweisend, aber nicht wasserdicht. Flüssigkeiten zeitnah aufnehmen und stehende Nässe vermeiden.

Wie bereite ich das Holz vor?

Die Oberfläche muss sauber, trocken und saugfähig sein. Lack, Wachs und andere trennende Rückstände entfernen, das Holz gleichmäßig schleifen und gründlich entstauben. Die zulässige Holzfeuchte beträgt 8–12 %.

Wie trage ich Projektöl auf und muss ich nachpolieren?

Projektöl dünn und gleichmäßig auftragen. Nach 20–30 Minuten überschüssiges Öl abnehmen und auspolieren, bis sich die Oberfläche handtrocken anfühlt. Kräftiges Nachpolieren ist nicht nötig; Ölüberstände dürfen jedoch nicht zurückbleiben.

Wie viele Aufträge sind nötig?

Auf unbehandeltem Holz werden in der Regel zwei Aufträge empfohlen. Für gering beanspruchte Bauteile wie Regale und Kleinteile sowie zur Renovierung intakter, ausreichend saugfähiger Öloberflächen kann ein Auftrag genügen.

Wie ergiebig ist Projektöl?

Ein Liter reicht bei dünnem Auftrag für rund 20 m² je Auftrag. Der tatsächliche Verbrauch hängt von Holzart, Schliff und Saugfähigkeit ab. Für zwei Aufträge entsprechend mehr Material einplanen.

Warum wirkt die Oberfläche stellenweise glänzend oder klebrig?

Häufig ist dort Öl auf dem Holz stehen geblieben, besonders an wenig saugfähigen Stellen. Überschüsse nach der Einwirkzeit vollständig abnehmen und gleichmäßig auspolieren. Unterschiedliche Saugfähigkeit und ein ungleichmäßiger Schliff können zusätzlich Glanzunterschiede verursachen.

Warum lässt sich Projektöl von der Fläche abreiben?

Projektöl muss in den Untergrund eindringen können. Lack, Wachs, Pflegemittelreste oder ein zu feiner Schliff können die Ölaufnahme behindern. Auch zurückgebliebene Ölüberstände können sich später abreiben. Die Ursache lässt sich nur anhand der Oberfläche und der Verarbeitung beurteilen.

Warum riecht die frisch geölte Fläche?

Projektöl härtet durch die Reaktion mit Luftsauerstoff aus. Während dieser oxidativen Trocknung kann ein typischer Ölgeruch entstehen, der mit fortschreitender Durchhärtung abnimmt. Wie lange er wahrnehmbar bleibt, hängt unter anderem von Holz, Auftragsmenge, Temperatur und Luftzirkulation ab. Überschüssiges Öl vollständig abnehmen und während der Trocknung gut lüften.

Was muss ich bei ölgetränkten Tüchern und Pads beachten?

Sie können sich durch Wärmestau selbst entzünden. Nach Gebrauch vollständig mit Wasser tränken und anschließend im Freien ausgebreitet trocknen lassen. Wärmestau vermeiden.

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