
Seit Jahrhunderten wird Stirnholz dort eingesetzt, wo Holz besonders beansprucht wird.
Als langlebiges, stabiles Schneide- und Hackbrett – für alles, was wirklich etwas aushalten muss.
Seine Jahresringe zeigen nach oben, die Holzfasern stehen vertikal.
So entsteht eine Oberfläche, die nicht nur schön wirkt–und hohen Belastungen standhält.
Die Klinge schneidet zwischen die Fasern – nicht dagegen.
Stirnholz ist offen. Unbehandelt nimmt es Flüssigkeit tief auf.
Deshalb wird Stirnholz geölt – damit die offenen Fasern gesättigt werden und der Schutz tief im Holz wirkt.
Gerade Stirnholz saugt Öl besonders gut auf, weil die vertikal stehenden Holzfasern besonders viel aufnehmen.
Das Öl wird im Material gebunden.
Genau dafür braucht es ein Öl, das tief einzieht und für den Kontakt mit Lebensmitteln geeignet ist. Hier setzt Leinöl-Firnis an. Er sättigt die offenen Fasern, schützt das Holz von innen und wird dauerhaft im Material gebunden. An der Oberfläche bildet sich eine feine Schutzschicht – nicht wie Lack, sondern als Teil des Holzes.
Gleichzeitig verändert sich die Wirkung des Holzes:
Die Farbe wird tiefer, die Maserung tritt klarer hervor, die Oberfläche wirkt lebendiger.
Nicht aufgesetzt, sondern aus dem Material heraus.
Kleine Schnitte und Kratzer beeinträchtigen den Schutz kaum, denn was an der Oberfläche verletzt wird, ist darunter bereits geschützt.
Das Ergebnis ist eine Oberfläche, die genutzt werden darf, sich jederzeit nachölen lässt – und mit der Zeit gewinnt.
OLI-NATURA Leinöl-Firnis.
Für Holzoberflächen mit Lebensmittelkontakt.
Unabhängig geprüft.